Interpretation

Was sagen uns die Ergebnisse? Welche Fehler oder Fehlinterpretationen liegen eventuell vor?

Nach dem Schreiben der Projektarbeit sind wir insgesamt zufrieden mit unserem Projekt. Dennoch gibt es Ergebnisse, die uns merkwürdig vorkommen und die eventuell Fehler ausweisen. Erst einmal möchten wir erwähnen, dass wir für kein Produkt Werbung machen möchten und zugleich auch kein Produkt und auch keine Marke öffentlich kritisieren möchten. Unsere Untersuchungen haben wir so sachlich, wie möglich, vorgenommen. Schon bei der Wahl der Marke des jeweiligen Fertiggerichts kann es zu leichten Unterschieden zum Beispiel im Geschmack kommen. Um dies vorzubeugen, haben wir uns für Markenprodukte entschieden, da diese das „Ideal“ abbilden sollten. 

Wir haben versucht so viele Kategorien, wie möglich, mit in unser Urteil einfließen zu lassen. In der Kategorie „Gesundheit“ haben wir den Vitamin C-Gehalt sowie den Fettgehalt der Gerichte untersucht. Wir sind uns im Klaren, dass Vitamin C eins von vielen Vitaminen ist. Jedoch haben wir keine beziehungsweise nur sehr aufwendige Methoden zur Analyse anderer Vitamine ausfindig machen können. 

Bei der Analyse des Vitamin C’s kann es zudem sein, dass auch andere Stoffe bzw. Bestandteile als nur Vitamin C, die sehr leicht reduzierbar sind, mit erfasst wurden, jedoch keine Zucker, da wir die Lösung nicht erhitzt haben und somit von reduzierenden Zuckern unterscheiden konnten.

Reduzierende Farbstoffe in den Gerichten können jedoch die Titration beeinflusst haben, wenn sie durch Iod oxidiert wurden.

Daher kann es sein, dass die Werte der Ascorbinsäure-Bestimmung nicht komplett den Vitamin C-Gehalt des Gerichts widerspiegeln.

Ein ganz anderer Aspekt ist, dass die Nudeln des selbstgekochten Gerichts und die des Einmachglases die gleichen Nudeln waren. Dennoch wurden die Nudeln zum Teil unterschiedlich bewertet. Dies zeigt uns, dass die einige Testesser durch andere Einflüsse bei ihrer Wahl eventuell beeinflusst wurden, was natürlich auch zu Fehlinterpretationen der Ergebnisse führen kann. Es ist somit möglich, das auch andere Ergebnisse durch Einflüsse leicht verändert wurden. Generell halten wir jedoch die Werte der Testesser nicht komplett für unrealistisch. Wir, in der Gruppe, hätten in etwa auch so gewählt, wie es die Ergebnisse zeigen. 25 Testesser bewerteten das Essen. Diese Ergebnisse sind zwar schon eindeutig, aber dennoch hätten wir die Kapazität für mehr Testesser aufweisen können.

In der Kategorie „Der Preis“ haben wir den Preis des Gerichts ausgerechnet und mithilfe der Packungsangabe ausgerechnet, wie viel eine Portion kostet. Die verschiedenen Marken berechnen jedoch wahrscheinlich eine Portion unterschiedlich, sodass jede Portion unterschiedlich groß ist und auch unterschiedlich sättigt. Daher stimmt der Preis pro Portion nicht ganz.

Im Anhang stellen wir unsere untersuchten Gerichte vor, inklusive der Nährwerte u.Ä.. Der Brennwert des selbst gekochten Gerichts laut Rezept (916 kcal / Portion) ist im Vergleich zu den anderen Gerichten mit Abstand sehr hoch.

Trotz der möglichen Fehlerquellen haben wir dennoch auch Ergebnisse erzielt, die uns weitgehend realistisch erscheinen. Durch das Projekt haben wir gelernt, wie eine Titration verläuft, da wir uns im regulären Unterricht damit noch nicht beschäftigt haben. Außerdem haben wir uns mit der Auswertung von Statistiken vertrauter gemacht und erlernt mit Programmen u.Ä. zur Auswertung von Werten umzugehen. Da wir die Gerichte teilweise schon kannten, hatten wir alle eigene Vermutungen, welches Gericht in welcher Kategorie wie gut oder auch schlecht abschneidet. In einigen Fällen war der ein oder andere der Gruppe über die Ergebnisse sehr überrascht, sowohl positiv, als auch negativ. Es war daher sehr spannend für uns jedes Ergebnis auszuwerten.

Alles in Allem sind wir dennoch zu Ergebnissen gekommen, die dem Kunden helfen, zu wissen, wie er sein Essen zubereiten soll. Je nachdem, wo man den Schwerpunkt der Essenszubereitung setzt, fällt das Urteil bei jedem sehr individuell aus. 

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